Artikelformat

Sommerleicht mit dem Team durch Hannover

Hinterlasse eine Antwort

Sommer – die ewig gut gelaunte Jahreszeit in der uns alles so viel leichter vorkommt. Wenn erhöhte Lux-Zahlen uns in die sommerfrische Glückseligkeit taumeln lassen, uns die Vorfreude auf den nahenden Urlaub oder das spontane Baden im See euphorisiert, wir im warmen Sommerwind singend auf dem Rad durch die Stadt fahren oder tief den Duft von gerade gemähtem Getreide einatmen – dann fühlt sich das wohl für die meisten von uns ein bisschen so an als lüde uns ein letztes Pausenhofklingeln wieder zu schier unbegrenzter, abenteuerversprechender, kindlicher Freiheit ein.

Seitdem der weltbeste Detektivhund nicht mehr an meiner Seite ist, will es mir nicht so recht gelingen, diesen Sommer zu feiern. Wie gut, dass ich ein wirklich großartiges Team in der Gästeresidenz PelikanViertel um mich herum habe, wovon ich euch heute – im 56. Beitrag seitdem ich blogge – nebenbei denjenigen Part vorstellen kann, der euch mit auf eine Art Fotosafari durchs sommerliche Hannover mitnimmt.

Das sind Florian und Gardeay auf den schicken Holzbikes meines Boardinghouses, wie sie gerade am Mittellandkanal vorbeiradeln. Diese Strecke hatte ich euch kürzlich schon mal als eine schöne Fahrradtour beschrieben, sie ist in nur wenigen Minuten von der Gästeresidenz PelikanViertel aus zu erreichen.

Übrigens, wer von euch neu in Hannover ist und Leute kennenlernen möchte, dem empfehle ich unbedingt eine Tour mit diesen Bikes. Wer damit unterwegs ist, muss damit rechnen oft angesprochen zu werden. Manchmal bilden sich sogar ganze Trauben interessierter Menschen drumherum. Kein Flachs.

Da kann es auch während Fotoaufnahmen schon mal zu so nicht vorgesehenen Motiven kommen ;-).

Natürlich könnt ihr auch auf dem Wasserweg die Mittellandkanalstrecke erkunden. Mit dem Kanuverleih Hannover haben das Team und ich beispielsweise sehr gute Erfahrungen gemacht, das Kanu wurde uns sogar direkt an die vereinbarte Stelle gebracht. Es gibt natürlich noch weitere, wie z.B. Hannover Kanuverleih oder Leine-Erlebnis.

Für Anfänger-Kanuten empfehle ich jedoch eher die (organisierten) Touren auf der Leine, Ihme oder Aller – denn der Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal ist nicht zu unterschätzen.

Hier im Bild sind jetzt neu Susanne (vorne) und Sarah (mittig) aus dem GRPV-Team zu sehen. Wer den Blog schon ein wenig länger liest, erkennt in Susanne diejenige, die mich im letzten Jahr mit auf die spannende und erfolgreiche Tour in besonderer Mission nach Turku in Finnland begleitet hat. Wer sich, wie ich, zu den Langzeit-Hausgästen der Gästeresidenz PelikanViertel zählt, weiß, dass Susanne nun bereits über 12 Jahre täglich für glückliche Gesichter im Frühstücksrestaurant sorgt. Das gelingt ihr durch ihre aufmerksame, liebenswürdige, professionelle und empathische Art. Sie ist Mutter eines jetzt vierjährigen Sonnenscheins, hat ein sehr gutes Auge für Details und alles was schön ist und kümmert sich daher im Haus in der Pelikanstraße 11 um die Dekoration. Sie ist es auch, die mit ihren Zeichenkünsten die Tafeln in der Sherlock’s Talking Kitchen, an der Bar oder am Empfang der Serviced Apartments neu beschriftet und bemalt.

Tolle Picknick-Plätze gibt es in ganz Hannover, denn die Leinestadt hat unter den größeren Städten in Deutschland mit einem Anteil in Höhe von 12 Prozent die üppigsten Grünflächen. Wer dazu spontan gerne einen fertig gepackten Picknickkorb mit ausgesuchten Bio-Leckereien mitnehmen möchte – nichts leichter als das für Gästeresidenzler/-innen.

Wenn es nicht gerade über 30° Grad sind, ist ein Bummel durch die Altstadt Hannovers immer ein Erlebnis. Hier an der Marktkirche sind nun fast alle Foto-Safari-Gänger/innen im Bild zu sehen. Von links nach rechts: Janina, Susanne, Florian, Sarah und Gardeay.

Erkennt ihr diesen roten Streifen auf dem Pflaster? Das ist: Der rote Faden. Eine Spazier-Tour durch Hannover, die an vielen Sehenwürdigkeiten der Stadt vorbeiführt und zu der es das passende Erklärheftchen im Tourismus-Büro am Ernst-August-Platz gibt – wo dieser Stadtspaziergang auch startet. Apropos Tour-Start. Hannover hat sogar einen Hop-on/Hop-off Doppeldecker-Bus, in den an der gleichen Stelle vor dem Hauptbahnhof für ein City-Sightseeing zugestiegen werden kann.

Florian, der hier am Holzmarktbrunnen motiviert herausragt, ist seit nun fast seit zwei Jahren Betriebsassistent in der Gästeresidenz. Seine Hauptaufgabenbereiche sind die Administration, das Qualitätsmanagement und die betriebliche Sicherheit. In der Administration hat er, neben dem Personalwesen des Boardinghouses ebenso einen guten Einblick in die vorbereitende Buchhaltung erhalten und letzteres macht ihm extrem viel Spaß. Ich denke, wir werden ihn bald explizit im Finance & Controlling Bereich der Hotellerie wiederfinden. Das liegt ihm. Da liegt eines seiner Talente. In seiner Freizeit treibt der stets positiv eingestellte Florian gerne Sport. Joggen. Mountain-Bike-Fahren. Karate. und. und. und.

Ein Selfie mit Rathaus am Leineufer. Wie schön er doch ist, so im Licht…der Sommer in Hannover.

Wer gerne auf Flohmärkten stöbert, der sollte sich samstags hier einfinden. Erst im Juni diesen Jahres hat Deutschlands ältester Flohmarkt seinen 50-jährigen Geburtstag gefeiert. Ganz, genau – Hannover was first.

Das Neue Rathaus in Hannover ist wohl das in der Welt bekannteste Motiv dieser Stadt. Wann immer Berichte im Fernsehen aus Hannover übertragen werden, sieht man es meistens als Hintergrundkulisse. Dieser wilhelmische, schlossähnliche Prunkbau im eklektizistischem Stil wurde in der Zeit von 1901-1913 erbaut. Er ist 97,73 Meter hoch, 129 Meter lang, 67 Meter breit und wurde – nach den Plänen des Architekten Hermann Eggert – auf 6.026 Buchenpfählen errichtet.

Neben dem Blick auf das imposante Gebäude, lohnt sich auch der ins Innere. Den Hannover-Interessierten eröffnet sich in der Eingangshalle die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis nahezu in die heutige Zeit, plastisch dargestellt anhand von vier Modellen.

Doch etwas in Europa wirklich Einzigartiges erwartet euch in der Kuppel des Neuen Rathauses, oder vielmehr auf dem Weg nach oben. Zu ihr führt nämlich – über eine Strecke von 50 Metern und in einem Winkel von 17° Grad – ein gläserner Bogenaufzug.

Oben angekommen lässt sich ein vollkommener Rundum-Ausblick über Hannover genießen.

Das hannoversche Rathaus ist eingebettet in die rund 10 Hektar große Fläche des Maschparks. Hier lässt es sich prima chillen oder die Schwäne am Maschteich beobachten, zudem gibt es einen größeren Kinderspielplatz. Ab und an finden hier verschiedene Veranstaltungen statt, z.B. das jährliche NDR Klassik Open Air – ein Event, zu dem sich halb Hannover auf Decken oder Klappstühlen auf dem Rasen vor der Bühne einfindet, picknickt oder an Tischen mit Kerzenständern speist und dabei entspannt und unter freiem Himmel klassische Musik genießt.

Zur Zeit ist die Rückseite des Neuen Rathauses mit einem Gerüst eingekleidet, weil Fassadenarbeiten stattfinden – welches jedoch die Faszination für dieses Gebäude nur geringfügig trübt.

Etwas, das nicht fehlen darf auf einem Sommerspaziergang durch die niedersächsische Landeshauptstadt ist selbstverständlich der Maschsee. Hannovers See vermittelt ein bisschen maritime Atmosphäre mitten im Herzen dieser norddeutschen Stadt. Neben Fahrgastschifffahrt, Tretbooten, Ruderbooten kann man im Strandbad schwimmen  oder auch versuchen einen der gigantischen Karpfen im See zu fangen. Die etwa sechs Kilometer lange Strecke rund um den See bietet Skatern, Spaziergängern und Joggern viel Freiraum und die Ufer sind von einigen gastronomischen Angeboten wie Biergärten, Gourmet-Restaurants oder auch der klassischen Bratwurstbude umsäumt. Zum knapp dreiwöchigen Maschseefest kommen im Sommer nahezu 1,8 Millionen Besucher und Besucherinnen.

Bei einem Rundgang durch die City lässt sich für Städtereisende viel Andersartiges entdecken. Ganz häufig hat das in Hannover mit Kunst im öffentlichen Raum zu tun oder auch mit Architektur. Auf diesem Bild seht ihr zum Beispiel die Aegidientorkirche, die als Ruine und Mahnmal an eine Zeit erinnert in der Hannover fast vollständig in Schutt und Asche lag. Diese Kirche, die ihren Namen vom heiligen Ägidius, einem der 14 Nothelfer, hat, sie steht für die enge Verbindung der Stadt an Ihme und Leine zu ihrer Partnerstadt Hiroshima. Jedes Jahr am 06. August wird die Friedensglocke in der Kirchenruine zur Erinnerung an den Atombombenabwurf angeschlagen.

Dass Hannover grün ist, ist bekannt. Mit einem Bürgerpark, der mit 850 Hektar Fläche doppelt so groß ist wie der Central Park in New York oder den historischen Gärten rund ums Herrenhäuser Schloß und vielen, vielen weiteren grünen, innenstädtischen Flecken bieten sich viele, urbane Rückzugs- und Erholungsorte. Hannovers über 100 Jahre alte und damit älteste Stadtparkanlage, die hinter dem Hannover Congress Centrum liegt, steht nicht unbedingt an allererster Stelle der Besichtigungswünsche von Touristen. Dabei ist dieser Stadtpark wunderschön.

Gardeay, der junge Mann mit Basecap, gehört erst seit Mai diesen Jahres zum Gästeresidenz-Team und arbeitet dort im Housekeeping, dem wohl körperlich anspruchsvollsten Bereich in einem Hotel. Er ist ein Zufluchtsuchender aus dem westafrikanischen Liberia und bewohnt nach seiner Odysee auf dem Weg nach Europa einen Container am Waterlooplatz. Ein ausgeglichener, lernbegeisterter, sehr freundlicher Typ, der in seiner Freizeit gerne aktiv Fußball spielt und offensichtlich ein Faible für Mode hat. Als er gefragt wurde, ob er an dieser Foto-Safari teilnehmen möchte, war er ohne zu zögern sofort dabei und kam perfekt vorbereitet mit verschiedenen T-Shirts, Sneakern und Caps für seinen eigenen Style.

Ein Gruppenbild vor Gärten, die sich seit fast 400 Jahren in der Art und Weise wie sie einst von der Kurfürstin Sophie angelegt wurden, nicht verändert haben. Das ist etwas ziemlich einzigartiges unter all den Schloßgärten, die es europaweit so gibt.

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover gelten als eine der absoluten Highlights und sind nicht nur im Sommer Touristenmagnete und magischer Anziehungspunkt der Hannoveraner selbst.

Lasst doch einfach mal die Bilder auf euch wirken.

Diese junge Dame aus dem Team heißt Chutima und hat ihre Wurzeln in Thailand. Auch sie ist für die Zimmerreinigung im Boardinghouse zuständig und betreut ihre feste Etage in der Gästeresidenz seit nunmehr über zwei Jahren. Und das macht sie so dermaßen gut, dass sie im Ranking um die schönst gemachten Betten – auch innerhalb des Housekeeping-Teams – neidlos und unangefochten derzeit ganz zuoberst steht. Sie ist eine sehr passionierte Housekeeping-Mitarbeiterin und bringt neben Talent und Freude dafür auch die notwendige Ausdauer mit. Chutima möchte nur ein paar Jahre in Hannover bleiben – sie zieht es in absehbarer Zeit wieder zurück in die Heimat.

Wer hier so freundlich von der Balustrade lächelt ist Janina. Die zweifache Mutter und Hotelfachfrau kam im letzten Jahr zurück ins Team und hat seitdem den Verkauf übernommen. Sie ist eine großartige Networkerin, hat ein unglaubliches Gespür für Menschen und wenn man die Begriffe Empathie, Herz und Temperament neu erfinden müsste, dann hießen sie so wie sie. Sie ist der jamaikanische Sunshine und auch Pfeffer in der Runde, die mit einer lässig-karibischen Art an Dinge herangehen kann, wie sie sich viele wünschen. Niemand kann so großartig staunen wie Janina.  Sie war schon in den Jahren 2005-2007 im Empfangsteam, kennt die Gästeresidenz noch aus der Anfangszeit und sie steht überzeugt hinter jedem Winkel von ihr. Identifikation mit dem Produkt sagen manche dazu, hinter den historischen Backsteinwänden der Gästeresidenz sagt man dazu: Janina.

Nach so viel Natur und Garten zieht es alle in einen Stadtteil, der vor allem für pulsierendes Studentenleben steht.

Die Limmerstraße. Sie ist die Herzschlagader Lindens und der Mittelpunkt dieses vibranten, sympathischen Schmelztiegels aus Arbeiterviertel, Kultur(en)- und Politikszene, Kunstschaffenden, Künstlern und Überlebenskünstlern, Weltverbesseren und Hipstern.

Hier reihen sich Cafés an Bars an Restaurants und zwischendrin tobt das ganz normale Linden-Leben.

Ganz in der Nähe lohnt ein Abstecher zum Gelände des Kulturzentraum Faust. In Hannover sagt man übrigens, dass man in die Faust geht. Und weil die Faust mit Goethe zu tun hat, heißt noch einiges mehr auf dem Areal nach Johann Wolfgang von Goethes Werken wie zum Beispiel „Der Nachbarin Café“ oder das Mephisto. Eine Tragödie ist die hannoversche Faust auf keinen Fall. Hier finden Konzertabende, Lesungen, Flohmärkte usw. statt und erst vor relativ kurzer Zeit hat der Streetartist Olf Lupin diesen Häusern bunte, farbenfrohe Gesichter und Aussagen gegeben.

Nun wird es echt langsam mal Zeit Sarah vorzustellen, die schon lange in Linden lebt. Ihr werdet ihr begegnen, wenn ihr an den Empfangsbereich der Gästeresidenz tretet. Sarah hat für sich entschieden, dass sie ihre vorherige Abteilungsleiterstelle in der Bekleidungsbranche lieber gegen einen Hotelfachberuf eintauscht. Und was soll ich sagen? Eine perfekte Entscheidung. Sie ist eine echte Dienstleisterin. Eine, die sich supergerne um Gastwünsche kümmert und Freude am Kontakt mit Menschen hat. Anfang Mai ist sie als Quereinsteigerin ins Rezeptionsteam, ist seitdem engagiert dabei und saugt alles an hotelfachspezifischen Wissen auf, was sie bekommen kann. So zauberhaft wie sie auf diesem Bild hier strahlt, so positiv ist es für alle, sie seither im Team zu wissen. Great so far, Sarah – keep on going.

Natürlich könnte ich euch noch viel mehr sommerliches Hannover zeigen, doch für heute ist hier im Strandleben an der Ihme erst einmal Schluß. Hannover kann also Sommer, das habt ihr gesehen. Jetzt müßte das bitte noch jemand mal dem Sommer-Wettergott stecken. Wo ist der eigentlich gerade? Im Herbst? 🙂

Lasst’s euch gut gehen und am besten in Hannover,

Euer Sherlock

 

 

 

 

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.