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Mit dem Schatz zum Silbersee

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Auch wer seinen Schatz – sein eigenes Fahrrad – nicht von zuhause mitgebracht hat, braucht nicht darauf zu verzichten: eine erfrischende Radtour durch unsere grüne Stadt Hannover. Zum Kopf-frei-kriegen, Energie-Auftanken oder einfach um die Natur zu genießen lässt sich dafür ganz easy eines der schicken Holzbikes der Gästeresidenz ausleihen und schon kann’s losgehen.

Diese eher kurze Strecke, die ich euch hier heute vorstelle, führt nach Langenhagen, genauergesagt an den dortigen Silbersee. Sie eignet sich hervorragend als minimales Tagesabschluß-Sportprogramm oder einfach als kleine Erkundungstour durch Ecken der Leinestadt, die nicht so bekannt sind. Wer noch Motivation für diese körperliche Ertüchtigung per pedes benötigt, dem sei gesagt, dass diese Tour am Ende auch zur Eisdiele mit dem besten Tartufo-Becher der Stadt führt bzw. noch mit einem Geheimtipp für tolle Picknickwiesen aufwartet.

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Swinging Gästeresidenz – ein Benefizkonzert mit der Biggles Big Band aus Amsterdam

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Endlich finde ich mal wieder Zeit zum bloggen. Und dieses Mal berichte ich von einer Veranstaltung in der Gästeresidenz, die ja – wie ihr wisst – mein Zuhause auf Zeit in der Pelikanstraße Nr. 11 ist.

In diesen historischen Backstein-Gemäuern fand ein Benefiz-Konzert mit der Biggles Big Band aus Amsterdam statt. Ein beschwingter, lockerer Start ins Wochenende und eine Einladung zum Tanz in den April mit Live-Musik aus der glorreichen Swing-Ära standen für den letzten Tag im März hier auf dem Programm.

Eine Première für das Team des Boardinghouses. Als am Nachmittag alle Vorbereitungen abgeschlossen waren – Bühne und Beleuchtungen standen, die Getränke gekühlt und die 25-köpfige Big Band sich zum Soundcheck einfand – stiegen langsam Spannung und Vorfreude.

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Advance Challenger

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Advance Challenger statt Adventskalender – so das diesjährige Vorweihnachtsmotto in der Gästeresidenz PelikanViertel – bei dem das ganze Team mitmacht. Vom 1. bis 23. Dezember wird hier täglich hinter die Lifttür geschaut und ein Teammitglied präsentiert jeweils seine/ihre Sachspende für Obdachlose.

Das Gästeresidenz-Team möchte gerne im Januar nächsten Jahres Obdachlose zu einem leckeren Mittagessen in die Sherlock’s Talking Kitchen einladen und sammelt dafür mittels virtuellem Kühlschrank Geldspenden. Bis zum 23. Dezember muss es geschafft werden den Kühlschrank leer zu kaufen, nur dann kann sich am 24. Dezember das letzte Türchen mit einer tollen Überraschung öffnen. Unterstützt Ihr das Team bei dieser Challenge?

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Was ist denn so typisch Hannover?

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Ein Jahr geht in sein letztes Quartal. Die Oktober-Sonne zeigt sich von ihrer charmantesten Seite und der weltbeste Detektivhund und ich schlendern durch die Altstadt. Mit dem Beginn des Wintersemesters belagern adrett gekleidete Erstis bei sonntäglichem Kaffee & Kuchen zusammen mit ihren Eltern die örtlichen Café-Institutionen und es erscheint fast ein bisschen so als ob das gegenseitige Loslassen in den jeweils neuen Lebensabschnitt erst mit diesem finalen und betont familientraditionellen Sahnehäubchen als endgültig besiegelt gilt.

So sind auch die Vibes – die der Ballhofplatz durch diese zahlreichen Neuankömmlinge in der Stadt an meinen Terrassentisch im Teestübchen sendet – eine komparable Melange aus erwartungsvoller, unruhiger Aufbruchsstimmung, unbeholfenem Umgang mit der drohenden Situation des immer näher rückenden Abschiednehmens und ungetrübter Freude auf den baldigen Genuss der erstkassigen, lokalen Kuchen- und Kaffeespezialitäten.

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Kinofilmstarts unter Sherlock’s Lupe

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Kinners, es ist wirklich Herbst. Von den Bäumen vor der Gästeresidenz PelikanViertel schüttelt’s Kastanien im Minutentakt herunter. Sinkende Temperaturen wecken die Sehnsucht nach Kakao und Kuscheldecken und die Suche nach jahreszeitlich angemessener Freizeitgestaltung fokussiert sich zunehmend auf geheizte Räume. Herbstzeit ist Kinozeit. Geht in der kälteren Jahreszeit immer.

Ich habe mir daher für euch mal wieder einige Kinostarts (Ende September – Mitte Oktober) angeschaut und daraus drei Neustarts herausgepickt.

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Reklamekunst aus Hannover im August Kestner Museum

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Das Museum August Kestner am Trammplatz 3 wirbt überall mit seiner Ausstellung „Reklamekunst aus Hannover – von Leibniz-Keks bis Pelikano“ und so beschließe ich, den letzten Sommtember-Tag des Jahres dafür zu nutzen, um mich dort mal umzuschauen. Schon lange wollte ich diesem Museum, das manchmal mit der ähnlich klingenden Kestnergesellschaft verwechselt wird, einen Besuch abgestattet haben. Irgendwie hat es sich bis heute nie ergeben. Doch diese Ausstellung, die sich der Entwicklungsgeschichte der Reklame am Beispiel hannoverscher Markenfirmen nähert, ist für jemanden, der im PelikanViertel lebt, fast schon ein Pflichtprogramm.

Am Trammplatz

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Mit einem E-Cargo-Bike und Hund von Hannover nach Hamburg

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Einfach ein paar Tage Auszeit nehmen. Hamsterrad gegen Lastenfahrrad mit elektronischem Antrieb eintauschen und die Region erkunden. So mein grober Plan. Dafür hatte ich mir im Vorfeld bei Cargobike Hamburg ein passendes Rad gemietet und es nach Hannover transportiert. Den kleinen Anhänger konnte ich mir freundlicherweise von einem Freund leihen. Wurfzelt, Iso-Matte, Schlafsack und eine kleine LED-Lampe fürs Zelt sind – wie auch Mückenspray und Sonnencreme – bei Decathlon in Laatzen für kleines Geld schnell organisiert.

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Kinofilmstarts unter Sherlock’s Lupe

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Wenn auch seit letzter Woche in Niedersachsen schon Schulferien sind, sonnig-warmer, unbeschwerter Sommer-Freizeit-Genuss sieht irgendwie anders aus. Vor allem trockener. Wie schön, dass es selbst in Hannover Kinos gibt. Zwar dürften mit dem Kino am Raschplatz und dem im Anzeiger Hochhaus, dem Apollo Kino in Linden, dem unabhängigen Kino im Sprengel in der Nordstadt, dem Astor Grand Cinema und dem Cinemaxx wohl schon alle aufgezählt sein – doch auf eine gute Filmauswahl muss man hier weder als Mainstreamer, noch als Arthouse oder Independent Cinema Fan verzichten.

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Im Reisefieber… vierter Teil

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Freitag, 27. Mai 2016. Es ist halb neun und ich bin in der Nähe von Turku in Finnland. Heute wird sich entscheiden, ob diese ungewöhnliche Geschichte, die die Fan-Gemeinde der Gästeresidenz PelikanViertel bis hierher über die Social Media Kanäle verfolgen konnte und die mich hier hergebracht hat, ein würdiges Happy End findet.

Ich bräuchte jetzt einen guten Kaffee, doch alles was Susanne und ich im Haus finden, ist Mokka. Auch beim Brot, das wir noch spät am Vorabend im Supermarkt gekauft hatten, haben wir uns aufgrund der „Sprachbarriere Finnisch“ offenbar komplett vergriffen. Es ist eine Art süßes Mischbrot, mit herzhaftem Belag nicht wirklich kompatibel.

Heute ist nun also der große Tag der Entscheidung. Wir möchten gerne mit Kristian Miettinen von Saaristomeren Suojelurahasto – Skyddsfond för Skärgårdshavet sprechen. Sein Name ist auf dem ausgedruckten Blatt Papier als Ansprechpartner erwähnt, welches wir gestern auf der MS Viking Line, auf der Fahrt von Stockholm nach Turku, von unserem „Tippgeber“ Matti freundlicherweise überreicht bekommen haben.

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Im Reisefieber… dritter Teil

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Als mich der Wecker in Stockholm am zweiten Tag unserer Reise um 5.00 Uhr wecken will, bin ich schon lange hellwach. Ich gebe Susanne – die kurz hochblinzelt als ich so über ihr provisorisches Bett auf dem Boden hinwegsteige – zu verstehen, dass ich jetzt wie abgemacht zuerst ins Bad verschwinden werde. Claudia, unsere Gastgeberin, muss auch schon aktiv sein, denn aromatischer Kaffeeduft zieht sich bereits durch die ganze Wimdu-Wohnung als ich zurückkomme.

Susanne und ich packen unsere Sachen zusammen, nehmen zweimal hintereinander einen kräftigen Schluck von Claudias wirklich außergewöhnlich gutem Kaffee, bedanken uns bei ihr für ihre wundervolle, kubanische Gastfreundschaft  und verabschieden uns… denn draußen steht bereits ein knallgelbes Taxi, das uns durch den Regen zum Fähranleger bringen wird. Es ist halb sieben.